Die Vorstandswoche

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EDITORIAL     

 

Der Zock auf die Friedensdividende

Der Krieg im Osten hat nach vier Wochen seinen alltäglichen Platz im 

Informationsgeschehen gefunden. Die Erregung wird abnehmen wie bei allen Themen, denn die Erregbarkeitsschwelle vieler Mediennutzer ist durch Social Media gering geworden, der Abstumpfungseffekt tritt früher ein. Wir sprechen hier sehr kühl und klar, da es um den Kapitalmarkt geht, und dort sind Emotionen oft der Nährboden für Fehlentscheidungen. Und genau diese müssen möglichst reduziert werden, wenn Börse kein Spielcasino-Ersatz, sondern der Marktplatz für
renditeträchtige Ideen mit anheftendem Risikozettel sein soll. Am Markt ist der Ansatz klar – entweder der Krieg wird zum Dauerbegleitstück (was keiner wirklich will) oder er endet zeitnah. Welches Format dabei herauskommt, ist völlig offen.


Doch wenn die Waffen schweigen werden, geht’s um die Friedensdividende abzüglich der Kriegskosten. Darauf spekuliert das schnelle, nicht strategische Geld und sucht nach Lösungen. Für den DAX sind die Karten so gelegt, dass  es 

oberhalb von 14500 Punkten Morgenluft gibt, da sich dann die Haussespieler gegenüber den Vorsichtigen in der Überhand wähnen. Soweit ist die Marschlinie klar. Fundamental wird der Frieden sehr viel Geld kosten. Die Folgen aus 

Sanktionen und Gegensanktionen und Investitionen in eine weniger von 
Russland abhängige Energie- und Rohstoffversorgung sowie der Wiederaufbau der Ukraine sind nicht seriös abschätzbar. Wer den „Preis“ zahlt, ist jedoch klar: Die Bürger allerorten über Steuern und höhere Inflation sowie die, die enteignet wurden und vielleicht kaum was zurückbekommen werden. Die Geldmenge wird weiter steigen, damit der Wert des Geldes als solches sinkt, und das schon allein treibt wiederum die Vermögenspreise. Kurzum, die Friedensdividende wird wohl gespeist aus Steuern, Schulden und Inflation, und die Abrechnung wird in die Zukunft verschoben. Wie so viele Probleme auf unserer schönen Erde und  Heimat, die wieder einmal aus dem Fokus gedrängt wird.

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