Die Vorstandswoche

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EDITORIAL     

 

Gas und Strom –
eine Party, die niemals endet?

Die Hausse an den Energiemärkten für Gas und Strom in Europa, speziell in Deutschland, nimmt absurde Formen an. Die Lebensgrundlagen unserer Welt wie wir sie kennen und in der wir einfach viel Gas und noch vielmehr Strom 

benötigen, werden gerade durchgeschüttelt, und nicht nur die Verbraucher
sind ängstlich. Auch in der Industrie geht die Angst vor kalten Tagen um. Hört die Welt nun auf, sich zu drehen?


Nein. Nehmen wir die Goldman Sachs-Analysten, die für gewöhnlich zu den besser Informierten Marktteilnehmern gehören, ernst, wird sich der Gaspreis in absehbarer Zeit halbieren, was für den völlig verzerrten Strompreis mit Zeitverzug ebenso gelten könnte. Die aktuelle Lage an diesen Energieteilmärkten spiegelt eine Mischung aus Vorsicht, Versorgungsnöten und spekulativem Geld an den Terminmärkten wieder. Zudem ist der Stromhandel hochspezialisiert.

Die Mechanismen sind nur einem kleinen Kreis von Teilnehmern völlig klar, gepaart mit einem Krieg, der ständig neue Wendungen nimmt und schlicht nicht planbar ist. Die hiesige Politik in Berlin, mehr von Haltung denn Logik oder gar von mittelfristiger Planung geprägt, tut ihr Übriges, um den Markt durcheinander zu wirbeln. Beruhigung und industrielle Logik wären gefragt. An selbigen fehlt es im Wirtschaftsministerium, die wahren Hintergründe des wilden Politikstils sind jedoch von außen kaum zu erfassen. 

 

Kurzum, die Faktenlage und Marktmeinung ist eine brandgefährliche Mischung, doch ist die Katastrophe in Form eines Blackouts, also dem teilweisen Zusammen-

bruch der Stromversorgung, zwar möglich, für selbstkritische Beobachter jedoch nicht wirklich prognostizierbar. Wenn es so kommen sollte, wird es einfach passieren. Die einzigen Abwehrmittel neben Gelassenheit und persönlicher Vorsorge sind dann Puts oder zumindest eine höhere Kassenquote im Portfolio. Die Warnungen an dieser Stelle sind spaßbefreit, doch sichern sie das Überleben im bisherigen Ruckelmonat September.

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