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Aktienbörse im Spagat zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Wie wir alle wissen, handelt die Börse Zukunft, und da diese eben mit vielen Unsicherheiten behaftet ist, ist deren Prognose seit Menschengedenken so schwer, dass nur die allerwenigsten klugen Köpfe dies auf Dauer schaffen. Doch was unterscheidet den aktiven Börsianer von Analysten, Beratern und Zukunftsforschern?

 

Nun, er handelt, um nicht behandelt zu werden. Und so waren es mutige Naturen, die im Corona-Crash im März dieses Jahres – es klingt lange her, ist es aber nicht – DAX und Konsorten kauften. Diese Hasardeure gelten heute als umsichtige Strategen oder feiern schlicht ihren damaligen Mut. Das sei den Käufern im Crash gegönnt, so sie diese Rally dann auch durchgehalten haben; eine Bewegung die etwa den DAX um fast 40 % nach oben gespült hat, so dass das Erreichen der psychologisch wichtigen 13 000-Punkte-Marke sowie der alten Hochs nur eine Frage der Zeit zu sein scheint. Ich wähle bewusst den Konjunktiv, denn wir wissen alle, dass nach solchen Anstiegen die Gefahr von Korrekturen steigt und die Fahnenstange noch nie ein Zeichen für solide und langfristige Trends war.

 

Was uns zudem noch in unserer Wahrnehmung bestärkt, ist der schlichte Blick aus dem Fenster hinaus auf die Autobahnen, die Fabrikhallen, auf die auf den Flüssen verkehrenden Güterschiffe, auf die Güterzüge, in die Fußgängerzonen und in die Gänge der Einkaufszentren. Statt hektischer Betriebsamkeit scheinen Ruhe und Gelassenheit – vulgo Konsumverzicht der Verbraucher - vorzuherrschen. Und wenn unsere Augen nicht völlig verblendet sind, kann das mit all seinen Folgen kein guter Indikator für die anstehenden Quartalszahlen für März bis Juni 2020 sein, dem Corona-Hauptzeitraum. Das muss fast schon tiefrot ausgehen, und dann wollen wir doch mal sehen, ob die Börse nur Zukunft handelt oder auch mal zur Abwechslung die Gegenwart.

 

Musterdepot seit Juli 2015 + 98%

SOLIDES KURSPLUS IN 2019

 

Musterdepot 2019: Plus 8,7%

Der DAX befindet sich weiterhin in einer atemberaubenden Aufwärtsbewegung. Bei einem Stand von 12 900 Punkten ist er nur noch ein paar hundert Punkte von seinem Rekordhoch von über 13 700 aus Februar 2020 entfernt. Das Börsenjahr 2020 wird sicher in die Geschichte eingehen. Börsianer erlebten den schnellsten Crash und die wohl schnellste Erholung seit es Börsen überhaupt gibt. Zahlreiche institutionelle Investoren reiben sich einfach nur verwundert die Augen. Selbst die größten „Gurus“ der Branche können die Entwicklung der weltweiten Börsen nicht nachvollziehen und sind völlig falsch positioniert. Meist ist die Kasse viel zu hoch und oftmals ist dann der Anteil an Aktien noch abgesichert. Das schmerzt und kostet Performance.

 

Der Hype an den Börsen ist in erster Linie getrieben durch die Zentralbanken. Sie schaffen eine völlig verkehrte Welt an der Börse, indem sie inzwischen bereits Billionen in die Märkte gepumpt haben. Das Spielt geht so lange gut, bis es schiefgeht. Natürlich besteht die Hoffnung, dass sich die Wirtschaft nach dem Shutdown sehr schnell erholt. Eine breite und vor allem nachhaltige Erholung ab dem 2. Halbjahr 2020 halten wir aber schon für sehr gewagt. Selbst zahlreiche Firmenvertreter, deren Aktien in den letzten Wochen stark nach oben gelaufen sind, können den Kursverlauf und die Realität in der Welt kaum nachvollziehen.

 

Der DAX befindet sich weiterhin in einer atemberaubenden Aufwärtsbewegung. Bei einem Stand von 12 900 Punkten ist er nur noch ein paar hundert Punkte von seinem Rekordhoch von über 13 700 aus Februar 2020 entfernt. Das Börsenjahr 2020 wird sicher in die Geschichte eingehen. Börsianer erlebten den schnellsten Crash und die wohl schnellste Erholung seit es Börsen überhaupt gibt. Zahlreiche institutionelle Investoren reiben sich einfach nur verwundert die Augen. Selbst die größten „Gurus“ der Branche können die Entwicklung der weltweiten Börsen nicht nachvollziehen und sind völlig falsch positioniert. Meist ist die Kasse viel zu hoch und oftmals ist dann der Anteil an Aktien noch abgesichert. Das schmerzt und kostet Performance.

 

Der Hype an den Börsen ist in erster Linie getrieben durch die Zentralbanken. Sie schaffen eine völlig verkehrte Welt an der Börse, indem sie inzwischen bereits Billionen in die Märkte gepumpt haben. Das Spielt geht so lange gut, bis es schiefgeht. Natürlich besteht die Hoffnung, dass sich die Wirtschaft nach dem Shutdown sehr schnell erholt. Eine breite und vor allem nachhaltige Erholung ab dem 2. Halbjahr 2020 halten wir aber schon für sehr gewagt. Selbst zahlreiche Firmenvertreter, deren Aktien in den letzten Wochen stark nach oben gelaufen sind, können den Kursverlauf und die Realität in der Welt kaum nachvollziehen.

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